3D-Röntgen – präziser, flexibler, besser

Die digitale Volumentomographie ist quasi die CT (Computertomographie) des Zahnarztes. Es ergibt sich dadurch für Patienten wie Zahnarzt eine Reihe von Vorteilen.

Zu 70 Prozent stammen die hierzulande angefertigten Röntgenbilder aus Zahnarztpraxen. Umso wichtiger ist es, den Patienten diesbezüglich eine bestmögliche Versorgung zu bieten. Das moderne 3D-Röntgen bietet diese bestmögliche Versorgung. Dabei wird der Kiefer aus zahlreichen Perspektiven aufgenommen. Der Computer errechnet aus den Einzelaufnahmen ein dreidimensionales Modell, welches beliebig gedreht und gewendet werden kann. Auch ein Heranzoomen ist möglich. „Dank hochauflösender Bildqualität bleibt kein Detail mehr verborgen, ganz gleich ob Knochenstruktur, Weichteile oder Nervenbahnen“, erläutert Wolfgang Weidinger, Zahnarzt in Berlin-Charlottenburg. „Die Sicherheit für die Diagnostik und Therapieplanung steigt dadurch enorm.“ Bei der bisherigen 2D-Technik konnten Zahnärzte immer nur eine Schicht gut erkennen. Viele Befunde bleiben dadurch unentdeckt.

Vorteile für Patienten

Auch Patienten profitieren von dieser deutlich besseren Technik. So ermöglicht beispielsweise die exakte Vorstellung der Knochendichte einen geldwerten Vorteil für Patienten. Denn die erstellten Kostenvorschläge sind präzise. Darin lauern dann keine „bösen Überraschungen“ mehr, wenn zum Beispiel nochmal Knochenaufbaumaßnahmen notwendig sind, um einem Implantat zu dauerhaften und festen Halt zu verhelfen. Die digitale Volumentomographie ermöglicht auch einen Zeitgewinn. Denn der Zahnarzt hat die Bilder sofort auf dem Computerbildschirm verfügbar und kann die nächsten Behandlungsschritte einleiten. Ganz wesentlich ist jedoch die Reduzierung der Strahlenbelastung. Diese verringert sich für die Patienten um 90 Prozent und selbst die Umwelt ist Nutznießer. Denn sie wird durch Wegfall von Chemikalien entlastet.